Wonnenberger Hof
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Unsere Fütterung

Pferde auf dem Trail
WONNENBERGER HOF

Unsere Fütterung

Raufutter. Bewegung. Zeit zum Fressen.

Raufutter ist die Basis

Pferde sind darauf ausgelegt, über viele Stunden am Tag kleine Mengen Raufutter aufzunehmen. Deshalb steht bei uns gutes Heu im Mittelpunkt der Fütterung.

22

Stunden am Tag

steht den Pferden Heu zur Verfügung. Nur während der etwa zweistündigen Weidezeit wird kein zusätzliches Heu bereitgestellt.

Im Winter verbringen die Pferde diese Zeit auf unserem Winterpaddock.

UNSERE FÜTTERUNG

Fressen und Bewegung gehören zusammen.

Pferd an einer Heuraufe
DAS PRINZIP

Gutes Heu, Bewegung und natürliche Abläufe

Heu an einer Raufe

Gutes Heu

Wir füttern ausschließlich trockenes Heu aus dem ersten Schnitt – keine Heulage und keine Silage.

Pferde auf dem Trail

Futter und Bewegung

Die verschiedenen Heuraufen sind über den Trail verteilt. So müssen die Pferde zum Fressen immer wieder unterwegs sein.

Wiesen am Wonnenberger Hof

Bio-Heu und eigene Wiesen

Wir verwenden Bio-Heu oder Heu von unseren eigenen Wiesen, das nach vergleichbaren Grundsätzen produziert wird.

Hochwertiges trockenes Heu
RAUFUTTER

Gutes Heu beginnt bei der Qualität.

Für uns beginnt eine gute Pferdehaltung mit hochwertigem und einwandfreiem Raufutter. Deshalb achten wir genau darauf, was in den Raufen landet.

Unser Heu ist trocken und stammt aus dem ersten Schnitt. Heulage oder Silage füttern wir nicht.

Wenn wir Heu zukaufen, wird jede Lieferung bei der Anlieferung sorgfältig kontrolliert. So stellen wir sicher, dass nur einwandfreies Raufutter angeboten wird.

UNSERE ENTSCHEIDUNG

Warum bei uns nicht 24/7 Weide?

„24/7 Weide“ klingt zunächst nach maximaler Freiheit. Für uns bedeutet eine pferdegerechte Haltung jedoch mehr, als Pferde möglichst lange auf eine Weide zu stellen.

Pferde sind darauf ausgelegt, über viele Stunden am Tag kleine Mengen strukturreichen Futters aufzunehmen und sich dabei über größere Strecken zu bewegen.

Eine üppige Weide bietet dabei eine andere Futtergrundlage als die eher kargen und wechselnden Bedingungen, an die sich Pferde ursprünglich angepasst haben.

Deshalb setzen wir bewusst auf eine Kombination aus viel Bewegung, nahezu durchgehendem Zugang zu hochwertigem Heu und einer begrenzten Weidezeit.

„

Wir könnten es uns einfacher machen.

Aber bei der Fütterung geht es für uns nicht darum, was am wenigsten Arbeit macht, sondern darum, was den Pferden guttut.

Pferde auf der Weide
ÜBERGANG

Weide und Winterpaddock

Die tägliche Weidezeit ist Teil unseres Fütterungskonzepts. Wenn die Weide nicht genutzt wird, verbringen die Pferde diese Zeit auf unserem Winterpaddock.

SOMMER

Rund zwei Stunden Weide

Etwa zwei Stunden verbringen die Pferde täglich auf der Weide. Die begrenzte Weidezeit ist Teil unseres Fütterungskonzepts.

WINTER

Winterpaddock statt Weide

Wenn die Weide nicht genutzt wird, verbringen die Pferde diese Zeit auf unserem Winterpaddock. So bleibt auch im Winter Bewegung Teil des täglichen Ablaufs.

Winterpaddock am Wonnenberger Hof

Winterpaddock statt Weide

Wenn die Weide nicht genutzt wird, verbringen die Pferde diese Zeit auf unserem Winterpaddock. So bleibt auch im Winter Bewegung Teil des täglichen Ablaufs.

Frisches Stroh
ZUM KNABBERN

Stroh

Zusätzlich steht den Pferden täglich frisches Stroh zur Verfügung. Es wird gerne geknabbert und ergänzt das Heuangebot um weiteres strukturreiches Raufutter.

Individuelles Zusatzfutter
INDIVIDUELL

Zusatzfutter

Kraftfutter oder andere individuelle Ergänzungen bringen die Einsteller für ihr eigenes Pferd selbst mit und organisieren auch die entsprechende Fütterung.

Für die Mineralstoffversorgung stehen den Pferden Minerallecksteine zur Verfügung.

KLAR GETRENNT

Die Grundversorgung ist für alle gleich.

VON UNS

Die Grundversorgung

Heu · Stroh · Weide · Winterpaddock · Minerallecksteine

VOM EINSTELLER

Individuelles Zusatzfutter

Kraftfutter und weitere individuelle Ergänzungen für das jeweilige Pferd.

Pferde auf dem Trail am Wonnenberger Hof
UNSERE GRUNDIDEE

Fütterung und Haltung gehören für uns zusammen.

Gutes Raufutter · ausreichend Zeit zum Fressen · viel Bewegung

Anweiden

Pferde auf einer frischen Frühlingsweide mit Löwenzahn
Frühling auf dem Wonnenberger Hof

Anweiden

Nicht nach Kalender, sondern nach der Natur

Wenn im Frühjahr die ersten warmen Tage kommen, wächst auch die Lust der Pferde auf frisches Gras. Beim Anweiden geht es für uns deshalb nicht darum, einen bestimmten Termin im Kalender einzuhalten.

Wir beobachten stattdessen die Wiesen und entscheiden danach, wann ein guter Zeitpunkt für den Beginn des Anweidens gekommen ist.

Frühlingsweide mit Löwenzahn auf dem Wonnenberger Hof
01 · Der richtige Zeitpunkt

Nicht nach Kalender

Einen festen Starttermin gibt es bei uns nicht. Wir schauen uns die Wiesen an und entscheiden danach, wann die Bedingungen für das Anweiden passen.

Meist liegt der Beginn zwischen Mitte April und Mitte Mai. Wenn sich auf den Wiesen viel Löwenzahn zeigt, ist das für uns ein gutes Zeichen, dass es losgehen kann.

So orientieren wir uns am tatsächlichen Zustand der Wiesen und nicht an einem vorgegebenen Datum.

02 · Schritt für Schritt

Fünf Minuten sind der Anfang

Damit sich die Pferde langsam an das frische Futter gewöhnen können, beginnen wir mit fünf Minuten Weidezeit.

  • Tag 1 – 5 Minuten
  • Tag 2 – 10 Minuten
  • Tag 3 – 15 Minuten
  • danach – + 5 Minuten täglich
  • Ziel – ca. 2 Stunden

Anschließend wird die Weidezeit täglich um weitere fünf Minuten verlängert, bis die Pferde etwa zwei Stunden auf der Weide verbringen.

Pferde grasen gemeinsam auf der Frühlingsweide
03 · Für die Einsteller

Du musst dich nicht ums Anweiden kümmern

Das Anweiden übernimmt bei uns der Stalldienst. Die Weidezeit wird dadurch zuverlässig und Schritt für Schritt für die gesamte Herde aufgebaut.

Das bedeutet für dich:

Du musst dafür nicht selbst zum Hof kommen und deine Weidezeit nicht täglich anpassen. Die schrittweise Steigerung der Weidezeit übernehmen wir.

So können die Pferde gemeinsam und kontrolliert in die Weidesaison starten – unabhängig davon, ob ihre Besitzerin oder ihr Besitzer an diesem Tag auf dem Hof ist.

Unser Grundsatz

Langsam, gemeinsam und im Rhythmus der Natur.

Beim Anweiden zählt für uns nicht, möglichst schnell möglichst lange auf der Weide zu sein. Entscheidend ist, dass die Pferde Zeit bekommen, sich an das frische Gras zu gewöhnen.

Deshalb beobachten wir die Wiesen, passen den Beginn an die natürlichen Bedingungen an und steigern die Weidezeit Schritt für Schritt.

Frisches Gras. Schritt für Schritt.

Und du kannst dich darauf verlassen, dass wir uns um das Anweiden kümmern.

Wurmmanagement – entwurmen, wenn es nötig ist

Pferd auf einer naturnahen Weide
Gesund durch das Jahr

Wurmmanagement

Entwurmen, nur wenn es nötig ist

Wir entwurmen nicht nach Kalender, sondern nach Bedarf.

Zu unserer naturnahen Pferdehaltung gehört für uns auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten. Deshalb arbeiten wir mit der Zeitgemäßen Selektiven Entwurmung (ZSE).

Das bedeutet: Nicht jedes Pferd bekommt automatisch eine Wurmkur, sondern nur dann, wenn tatsächlich ein behandlungsbedürftiger Parasitenbefall festgestellt wird.

Untersuchung einer Kotprobe zur Kontrolle auf Parasiten
01 · Die Kontrolle

Wie funktioniert die ZSE?

Grundlage ist die regelmäßige Untersuchung einer Kotprobe des jeweiligen Pferdes. Dabei wird im Labor untersucht, ob ein entsprechender Parasitenbefall vorliegt.

Ist die Untersuchung unauffällig, ist in der Regel keine Wurmkur notwendig.

Das schont das Pferd, den Geldbeutel der Pferdehalter und vermeidet unnötige Wirkstoffeinträge in die Umwelt.

02 · Wenn Behandlung nötig ist

Gezielt behandeln und anschließend kontrollieren

Wird ein behandlungsbedürftiger Befall festgestellt, erfolgt die Entwurmung mit einem passenden Wirkstoff.

Nach etwa 14 Tagen wird erneut eine Kotprobe untersucht, um die Wirksamkeit der Behandlung zu überprüfen.

So können beispielsweise Resistenzen gegen bestimmte Wirkstoffe oder eine nicht ausreichende Behandlung frühzeitig erkannt werden. Entsprechend kann dann reagiert werden.

Pferd bei einer tierärztlichen Behandlung
03 · Über das Jahr

Unser Wurmmanagement im Überblick

Über das Jahr verteilt werden die Pferde dreimal über individuelle Kotproben kontrolliert. Eine Wurmkur erfolgt nur dann, wenn die Untersuchung einen entsprechenden Behandlungsbedarf zeigt.

  • Kontrolle 1 – Kotprobe
  • Kontrolle 2 – Kotprobe
  • Kontrolle 3 – Kotprobe
  • Winter – gezielte Behandlung

Zusätzlich gibt es einmal im Winter die gezielte Behandlung gegen Dasselfliegenlarven und Bandwürmer.

Pferde im Winter auf dem Wonnenberger Hof
04 · Die Ausnahme

Unsere Winterbehandlung

Nicht alle Parasiten lassen sich zuverlässig über eine Kotprobe nachweisen. Deshalb gibt es bei uns eine Ausnahme von der bedarfsorientierten Entwurmung.

Einmal im Winter erfolgt eine gezielte Wurmkur gegen Dasselfliegenlarven und Bandwürmer.

Die Larven der Dasselfliege können nicht zuverlässig über eine Kotprobe nachgewiesen werden. Deshalb ist hier eine Behandlung ohne vorherigen Nachweis sinnvoll.

Auch die Behandlung gegen Bandwürmer erfolgt bei uns im Rahmen dieser jährlichen Winterbehandlung.

05 · Warum wir das so machen

So wenig wie möglich. So viel wie nötig.

Für uns bedeutet naturnahe Pferdehaltung nicht, auf notwendige Behandlungen zu verzichten. Es bedeutet vielmehr, so wenig wie möglich und so viel wie nötig in die natürlichen Prozesse einzugreifen.

Wir möchten unsere Pferde zuverlässig vor Parasiten schützen und gleichzeitig unnötige Medikamentengaben vermeiden.

Das ist gut für die Pferde, schont Ressourcen und reduziert vermeidbare Wirkstoffeinträge in die Umwelt.

Bewusst handeln statt einfach nach Routine.

Auch das gehört für uns zu einer verantwortungsvollen und naturnahen Pferdehaltung.

Eingewöhnung neuer Pferde

Pferd auf dem Wonnenberger Hof während der Eingewöhnung
Ankommen auf dem Wonnenberger Hof

Eingewöhnung neuer Pferde

Zeit geben. Beobachten. Schritt für Schritt zusammenwachsen.

Ein guter Start braucht Zeit

Der Wechsel in einen neuen Stall ist für jedes Pferd eine große Veränderung. Neue Umgebung, neue Gerüche, neue Menschen und vor allem eine neue Pferdegruppe müssen erst kennengelernt werden.

Gerade bei einer artgerechten Haltung im Laufstall oder Offenstall ist eine sorgfältige Eingewöhnung besonders wichtig. Eine harmonische Pferdeherde entsteht nicht einfach dadurch, dass neue Tiere zusammengestellt werden.

Eine gute Integration braucht Zeit, Ruhe und individuelle Betreuung. Deshalb begleiten wir jedes neue Pferd am Wonnenberger Hof Schritt für Schritt, damit es sich sicher in seine neue Umgebung einleben kann.

Pferde in einer harmonischen Herde
Warum Eingewöhnung wichtig ist

Ein Pferd muss seinen Platz finden

Pferde sind soziale Tiere mit einer ausgeprägten Kommunikation untereinander. Jede Herde entwickelt ihre eigene Struktur und jedes Pferd muss seinen Platz innerhalb der Gruppe finden.

Bei der Eingewöhnung geht es deshalb nicht nur darum, dass sich die Pferde „vertragen“. Das neue Pferd muss auch lernen, wo sich Futter, Wasser und Ruheplätze befinden, welche Wege die Herde nutzt und wie es sich in der neuen Umgebung sicher bewegen kann.

Eine ruhige Eingewöhnung hilft dabei, Stress zu reduzieren und erleichtert dem neuen Pferd den Start in seinem neuen Zuhause.

Unser Eingewöhnungskonzept

Schritt für Schritt in die Pferdeherde

Jedes Pferd ist anders. Deshalb gibt es keinen starren Zeitplan, der für alle Tiere gleichermaßen gilt.

Wir passen die Eingewöhnung an das jeweilige Pferd an und beobachten genau, wie es sich entwickelt. Manchmal ist es sinnvoll, einen Schritt etwas länger laufen zu lassen oder einen Kontakt zu einem bestimmten Pferd noch einmal zu wiederholen.

Eingewöhnungsbox mit Außenbereich für ein neues Pferd
01 · Ankommen

Erst einmal ankommen

Nachdem das Pferd auf dem Wonnenberger Hof angekommen ist, zieht es zunächst in die geräumige Eingewöhnungsbox mit Außenbereich ein.

Dort kann es die neue Umgebung kennenlernen und gleichzeitig erste Kontakte zu den anderen Pferden aufnehmen.

Über die Absperrung können sich die Pferde sehen und riechen. Auch der erste Kontakt über das Futter ist möglich: Im Außenbereich befindet sich eine geteilte Raufe mit Heuballen. Das neue Pferd frisst von der einen Seite, die anderen Pferde von der anderen – natürlich gut voneinander getrennt.

Gleichzeitig kann sich das neue Pferd jederzeit zurückziehen und ungestört ausruhen.

02 · Erste Kontakte

Ein Pferd nach dem anderen kennenlernen

Während der etwa zweistündigen Weidezeit kommt das neue Pferd jeweils mit einem Pferd aus der bestehenden Herde auf ein Weidestück. Die übrigen Pferde stehen währenddessen auf einer Nachbarweide.

Mit ausreichend Platz und Futter können sich die beiden Pferde in Ruhe kennenlernen. Zeigen sich dabei Probleme, gibt es häufig noch einen zweiten oder dritten Gewöhnungstag mit diesem Pferd.

In dieser 2er-Situation können wir außerdem wesentlich besser beobachten und gegebenenfalls eingreifen, als dies in der gesamten Herde möglich wäre.

Als hilfreich hat sich auch gezeigt, wenn die Besitzerinnen und Besitzer der beteiligten Pferde vorher ein- oder zweimal gemeinsam mit ihren Pferden spazieren gehen.

Zwei Pferde lernen sich auf der Weide kennen
Pferde lernen sich auf der Weide kennen
03 · Die Herde kennenlernen

Alle gemeinsam auf die Weide

Nachdem der Neuzugang alle Pferde der Herde einzeln auf der Weide kennengelernt hat, erfolgt der nächste Schritt: Alle Pferde gehen gemeinsam auf die Weide.

Auch jetzt beobachten wir die Gruppe genau. Das neue Pferd kann soziale Kontakte vertiefen und seinen Platz innerhalb der Herde finden.

Nach dem gemeinsamen Weidegang kehrt das neue Pferd zunächst noch etwa eine Woche in seine Eingewöhnungsbox zurück.

So bekommt es zwischen den gemeinsamen Zeiten weiterhin ausreichend Ruhe, um die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

04 · Der letzte Schritt

Auch nachts in die Herde

Erst im letzten Schritt geht das neue Pferd auch nachts mit den anderen Pferden auf den Haupttrail und in den Stallbereich.

Vorher wurde das neue Pferd bereits mehrmals über den Trail geführt – natürlich während die anderen Pferde auf der Weide sind. So kann es die verschiedenen Wege und Bereiche in Ruhe kennenlernen.

Für die erste gemeinsame Nacht sind alle Heuraufen gefüllt, damit ausreichend Platz für alle Pferde vorhanden ist, um ans Futter zu kommen.

Der Stall ist so aufgebaut, dass ausreichende Ausweich- und Fluchtmöglichkeiten vorhanden sind. So kann das neue Pferd einem Konflikt aus dem Weg gehen.

Falls rangniedrige Pferde sich in dieser Phase noch nicht ans Futter oder an die Tränke trauen, richten wir zusätzliche Trink- und Fressstellen ein.

Beobachtung

Woran wir erkennen, ob ein Pferd sich wohlfühlt

Nicht jedes Pferd zeigt Stress offensichtlich. Manche Tiere wirken ruhig, obwohl sie sich noch nicht vollständig eingelebt haben.

Deshalb beobachten wir verschiedene Punkte besonders genau:

  • Frisst das Pferd ausreichend?
  • Nimmt es Wasser auf?
  • Kann es sich entspannen?
  • Legt es sich zum Ruhen hin?
  • Findet es seinen Platz innerhalb der Gruppe?
  • Bewegt es sich sicher durch die Anlage?

Zusätzlich nutzen wir bei Bedarf eine Wildkamera, um das Verhalten auch dann beobachten zu können, wenn wir nicht direkt vor Ort sind.

So können wir beispielsweise kontrollieren, ob das neue Pferd die Wasserstellen nutzt oder sich innerhalb der Herde zum Ausruhen ablegt.

Pferde mit ausreichend Platz auf dem Paddock Trail
Pferde kommunizieren

Was bei einer Zusammenführung normal ist

Wenn ein neues Pferd in eine bestehende Gruppe kommt, muss die soziale Ordnung neu sortiert werden.

Bestimmte Verhaltensweisen gehören deshalb ganz natürlich zur Zusammenführung:

  • gegenseitiges Beschnuppern
  • Abstand einfordern
  • kurzes Wegschicken
  • Klärung der Rangordnung

Solche Situationen sind Teil der natürlichen Kommunikation von Pferden. Wichtig ist jedoch, dass genügend Platz vorhanden ist und alle Pferde ausweichen können.

Auch ausreichend Futterstellen und gut geplante Ruhebereiche helfen dabei, unnötigen Stress zu vermeiden.

Platz schafft Sicherheit

Warum Platz bei der Eingewöhnung so wichtig ist

Eine erfolgreiche Herdenintegration hängt nicht nur von den Pferden selbst ab, sondern auch von den Haltungsbedingungen.

In einer bewegungsorientierten Haltung brauchen Pferde Möglichkeiten, Abstand zu halten und Konflikte selbstständig zu lösen.

  • ausreichend Bewegungsfläche
  • mehrere Futterplätze
  • verschiedene Ruhebereiche
  • Ausweichmöglichkeiten
  • eine passende Gruppenzusammenstellung

Gerade unser Paddock Trail bietet verschiedene Bereiche und Wege. Dadurch müssen die Pferde nicht auf engem Raum miteinander stehen und können sich bei Bedarf aus dem Weg gehen.

Zeit für die Herde

Geringes Risiko und viel Zeit

Durch diese Art der Eingewöhnung haben neue Pferde und die bereits bei uns lebenden Pferde die Möglichkeit, sich langsam, mit ausreichend Platz und viel Futter als „Ablenkung“ kennenzulernen und aneinander zu gewöhnen.

Als Hofbetreiber haben wir dabei viele Möglichkeiten einzugreifen, um das Verletzungsrisiko und den Stress für das neue Pferd möglichst gering zu halten.

  • 2 Monate – bis zum nächsten neuen Pferd
  • Ruhe – für die bestehende Herde
  • Zeit – für den Neuzugang

Wenn ein neues Pferd bei uns eingezogen ist, lassen wir uns deshalb 2 Monate Zeit, bis wir das nächste Pferd aufnehmen. So kann in die Pferdegruppe Ruhe einkehren und das neue Pferd hat ausreichend Zeit, seinen Platz zu finden.

Eine gute Eingewöhnung schafft Vertrauen.

Unser Ziel ist nicht, ein Pferd möglichst schnell in die Gruppe zu stellen, sondern eine stabile Integration zu erreichen, bei der sich Pferd und Besitzer wohlfühlen können.

Jedes Pferd braucht unterschiedlich lange, um anzukommen. Manche Tiere finden schnell ihren Platz, andere benötigen mehr Zeit und Unterstützung.

Eine individuelle Eingewöhnung mit schrittweiser Herdenintegration, genauer Beobachtung und ausreichend Ruhephasen schafft die besten Voraussetzungen dafür, dass ein neues Pferd langfristig ein zufriedenes Mitglied der Gruppe wird.

Warteliste

Pferde auf dem Paddock Trail des Wonnenberger Hofs
WARTELISTE

Kein Platz frei?

Trag dich kostenlos und unverbindlich in unsere Warteliste ein. Wir informieren dich, sobald ein Platz frei wird.

Leider haben wir nur eine begrenzte Zahl an Plätzen und nehmen nach der Eingliederung eines neuen Pferdes frühestens nach zwei Monaten ein weiteres Pferd auf.

Das bringt zwar manchmal Wartezeiten mit sich, aber dafür haben die Pferde hier auf dem Hof viel mehr Ruhe und Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Das tut allen Pferden gut und hat sich in der Praxis mehrfach bestätigt.

WARTELISTE

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Sobald ein Platz frei wird, informieren wir dich gerne darüber.

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